Die Ausgangslage 2016-12-15T12:15:28+00:00

Die Ausgangslage

  • die Schülerinnen und Schüler sind nicht hinreichend auf das Berufsleben vorbereitet, trotz intensiver Maßnahmen der Lehrerschaft , der Schulsozialarbeit und der beratenden Tätigkeit der Agentur für Arbeit
  • die Anforderungen der Großbetriebe (MAN, BMW, REWE, Krauss Maffei, Meiller Kipper, Knorr-Brems etc.) bezüglich der Schulnoten können von den meisten Haupt/Mittelschüler/innen nicht erfüllt werden

  • das Interesse der Schülerinnen und Schüler an Handwerksberufen ist gering, obwohl dort die besten Chancen wären

Der Weg zum Erfolg

Aufgrund dieser Ergebnisse arbeiten wir stärker an der Entwicklung der Schüler/innen. Wir haben das Mentoring eingeführt und die Anzahl der Mentorinnen und Mentoren pro Schule erhöht.

An vielen Schulen haben wir Qualikurse eingeführt. Hier geben Student/innen Nachhilfe in Kleingruppen, um das Wissen zu vertiefen und die Noten zu verbessern.

Die Jobmentor/innen bringen Firmen an die Schulen, damit diese Haupt/Mittelschüler/innen geeignete Ausbildungsberufe vorstellen.

Gleichzeitig arbeiten wir eng mit der Handwerkskammer zusammen mit dem Ziel, ein größeres Interesse der Jugendlichen für Handwerksberufe zu wecken.

Diese modifizierte Vorgehensweise führte im Schuljahr 2007/2008 bereits zu einer wesentlich höheren Lehrstellenquote (wobei auch die günstige Konjunkturlage positiven Einfluss hatte), die Erstvermittlungsquote beträgt mittlerweile ca. 35 % (an einigen Schulen 50 %).